Less Waste - Tips and Tricks for your everyday life

Currently I am very interested in topics like waste, how to minimize my waste in general and the correct waste disposal. I in no way want to call myself a “professional” or that I know everything about it because I learn something new every day and I am far away from living a “zero waste” life (which is not primarily my goal). I try to reduce waste (especially plastic) in different kinds of areas in my everyday life step by step. I am convinced that it’s the small things that can really make a difference and that you are on the right way even if you just start by taking your own reusable bag to the store. Because, as cheesy as it may sound, I think that in this case the saying “The journey is the reward” is a perfect match.

This blogpost is all about my top tips on how you can integrate waste prevention in your daily routine without having to do much. Sounds good? Let’s do this, have fun!


Some facts about plastic:

  • Plastic doesn't decay. It only decomposes into microscopically small pieces which end up in the sea, rivers, the stomachs of sea animals and so on.
  • Up to 13 million tons of plastic waste end up in the oceans.
  • The so called "Great Pacific Garbage Patch" (the biggest gathering of waste in the ocean) was discovered in 1997 and has the size of Central Europe.
  • A plastic bottle needs about 450 years to decompose.
  • the major part of plastic is being used for packaging.
  • 8.300 million tons of plastic were produced since the fifties. That equates the weight of 100 million elephants.

 


 


Einige Fakten:

  • Plastik zerfällt nie komplett, es zersetzt sich lediglich in Mikroteilchen, welche dann im Meer, Flüssen, Mägen von Meerestieren etc. landen.
  • Bis zu 13 millionen Tonnen der Kunststoffabfälle landen jährlich im Meer.
  • Der sogenanante "Great Pacific Garbage Patch" (der größte Müllstrudel der Ozeane) wurde 1997 entdeckt und hat die Größe von Mitteleuropa.
  • Eine Plastikflasche braucht ca. 450 Jahre um sich zu zersetzen.
  • Der Großteil des Plastiks wird für Verpackungen verwendet.
  • 8.300 millionen Tonnen Plastik wurden seit den 1950er produziert. Das entspricht etwa dem Gewicht von 100 millionen Elefanten.

Ich beschäftige mich nun seit ein paar Wochen intensiv mit den Themen Müll, Müllvermeidung sowie die richtige Müllentsorgung. Ich möchte mich auf gar keinen Fall als „Profi“ bezeichnen, denn auch ich lerne ständig dazu und bin weit entfernt von „zero waste“ (was in erster Linie auch gar nicht mein Ziel ist). Step by Step versuche ich in den verschiedensten Bereichen meines Alltags durch Kleinigkeiten Müll (primär natürlich Plastik) zu vermeiden. Ich bin der festen Überzeugung, dass gerade diese kleinen Dinge viel ausmachen und man sich auf dem richtigen Weg befindet, selbst wenn man nur damit beginnt seinen eigenen Beutel zum Einkaufen mitzunehmen. Denn so kitschig das jetzt auch klingen mag, ich finde gerade bei diesem Thema passt das Sprichwort „der Weg ist das Ziel“, wie die Faust aufs Auge.

In diesem Blogpost möchte ich euch meine Top Tipps vorstellen wie ihr Müllvermeidung ganz einfach und ohne viel Aufwand in euren Alltag integrieren könnt. Kling gut? Dann lass uns loslegen, viel Spaß!

less waste
less waste
less waste
less waste

Shopping

  • Buy in bulk. Take the unpacked cucumber or peppers instead of those who are wrapped in plastic. There are also a lot of stores that sell different things (most of them are organic too) unpacked. From flour or nuts and seeds you can buy oil and vinegar and fill them in your own containers from home and save the packaging.
  • No more bottled water. Instead you can buy a reusable one for example made out of metal. You can get them in really cool designs and they last forever.
  • Bring your own reusable bag from home. I bought myself a few of these reusable bags that you can fold really tiny so they don’t bother you when you have them in your handbag or backpack. I take them everywhere even when I buy clothes or shoes. Because then you can also reject the plastic or paper bags you usually get and put everything in your own. Klick the picture in the middle below to get to our "DIY cloth bag" blogpost and simply sew your own bag!

Einkaufen

  • Möglichst Unverpacktes kaufen. Greife das nächste Mal doch einfach zu der Gurke die nicht in Plastik eingeschweißt ist, oder zu den losen Paprika anstatt die in der Plastikhülle zu kaufen. Mittlerweile gibt es einige Shops die unverpackte Ware (meist auch Bio) zum Verkauf anbieten. Man nimmt am besten einfach seine eigenen Behälter mit und füllt sich alles von Mehl oder Nüssen bis hin zu Essig und Öl ab und spart sich somit den ganzen Verpackungsmüll. Eine wirklich tolle Idee!
  • Keine Plastikflaschen mehr kaufen. Stattdessen kaufe dir doch eine Wiederverwendbare zum Beispiel aus Metall. Die gibt es mittlerweile fast überall in coolen Designs zu kaufen und halten ewig.
  • Eigenen Beutel von zu Hause mitnehmen. Ich habe mir vor einiger Zeit nach und nach wiederverwendbare Beutel gekauft, die man klein zusammenfalten kann so dass ich sie überall hin mitnehmen kann, ohne dass sie in der Tasche oder in meinem Rucksack stören oder zu viel Platz einnehmen. Die Beutel nehme ich immer mit, sogar wenn ich beispielsweise Kleidung kaufe. Denn auch da kann man die Plastik- oder Papiertüte ablehnen und alles in seinem eigenen Beutel mitnehmen. Klicke unten auf das mittlere Bild um zu unserem "DIY Stofftasche" Post zu gelangen, und nähe dir einfach selbst deinen eigenen Beutel!

At home

  • Separate your waste consciously. I think I don’t have to point out that waste separation is a crucial thing but sometimes I have things to dispose of and I don’t really know how to do it properly. But luckily you can google everything or simply ask anyone for help if you are not sure.
  • Loose tea instead of tea bags. For this you only need a tea egg or a reusable teafilter which you only buy once and then you have it for ever (or almost). When you use loose tea instead of teabags a lot of unnecessary packaging can be reduced which is a lot when you are a Tea-Junkie like me.
  • Use a multipurpose cleaner. At the beginning I also made the ”mistake” by buying lots of different cleaners which I didn’t need at all. Besides the fact that they create a lot of garbage they also took up all the space in my cupboards. Meanwhile I only use one skin- and environmentally friendly multipurpose cleaner for almost everything. I only have a cleaner for stronger stains but I also want to replace it with a homemade DIY one soon. Regarding the sustainable “zero waste” cleaning I will write a blogpost including tips and tricks so stay tuned!
  • Newspaper for window cleaning. This is a hack my mom told me back when I was a kid and  I am still using it today. Windows and mirrors will be clean without any streaks and the paper serves another purpose before it gets disposed of finally.
  • Reusing things. For example jam or gherkin glasses are perfect to store nuts, seeds and  condiments tasteless or they can be used as containers for tea lights. You can paint or decorate them to make it look fancy, cute, stylish however you want.
  • Repair or upcycle. Next time you want to throw away those old jeans maybe you can repair them or make some new cute shorts out of it. Or you can convert disused shirts as a cleaning rag. Here you can find our blogpost where we show you how you can upsycle you old denim jacket into a new fashion item.

Zu Hause

  • Müll gewissenhaft trennen. Dass es essentiell ist seinen Müll zu trennen, muss ich denke ich niemandem extra sagen. Dennoch passiert es auch mir, dass ich manchmal vor Verpackungen oder Dingen stehe bei denen ich mir nicht ganz sicher bin wie ich sie denn „artgerecht“ entsorgen soll. Das ist überhaupt kein Problem denn zum Glück kann man alles nachlesen oder jemanden fragen, wenn man sich nicht sicher ist
  • Kaufe losen Tee statt Teebeutel. Denn dafür brauchst du nur ein Tee-ei oder wiederverwendbare Teefilter, welche du einmal kaufst und dann (fast) ewig hast. Durch das Ersetzen von Teebeutel durch losen Tee kann wirklich viel Verpackung gespart werden, was gerade in der kalten Jahreszeit (und für Tee-Junkies wie mich) nicht wenig ist.
  • Mehrzweckreiniger verwenden. Auch ich habe anfangs den „Fehler“ gemacht und für jede Kleinigkeit einen extra Reiniger gekauft. Das braucht allerdings nur unnötig viel Platz und macht viel Müll. Mittlerweile putze ich fast alles nur mit einem umwelt- und hautfreundlichen Allzweckreiniger. Lediglich für starke Verschmutzungen in z.B. der Küche habe ich noch einen etwas stärkeren Reiniger behalten, welchen ich aber in nächster Zeit durch einen DIY Reiniger ersetzen möchte. Zum Thema nachhaltiges „zero waste“ Putzen verfasse ich aber noch einen extra Blogpost mit Tipps, Tricks und auch DIYs also seid gespannt!
  • Zeitungspapier zum Fenster putzen. Diesen Trick habe ich von meiner Mutter als Kind gelernt und wende ihn seither an. Fenster und Spiegel werden streifenfrei sauber und man das Papier erfüllt noch einen weiteren Zweck bevor es endgültig entsorgt wird.
  • Dinge wiederverwenden. Beispielsweise eignen sich Marmelade- oder Gurkengläser sehr gut als Teelichtbehälter oder um Nüsse, Haferflocken, Gewürze oder Ähnliches geschmacksneutral zu verstauen. Man kann die Gläser auch mit Etiketten beschriften, verzieren oder bemalen, was dem Ganzen noch das gewisse Etwas verleiht und wirklich sehr nett aussieht
  • Reparieren oder "upcyceln". Schau nächstes Mal bevor du deine kaputte Jeans wegwirfst, ob man eventuell Shorts draus machen kann. Oder verwende ausgediente Shirts als Putzlappen. Hier findest du unseren Blogpost wo wir dir zeigen wie du deine alte Jeansjacke in ein cooles neues Fashionteil verwandelst.

 

This was no usual recipe or DIY post but I hope you still like it. I am going to make some more content like this in the future because I am convinced that topics like this one need to be discussed and they also need some more attention on the internet and social media. I am really looking forwand to writing about some more issues soon. So stay tuned!


Dieser Blogpost war nicht wie üblich ein Rezept oder DIY aber ich hoffe er hat dir dennoch gefallen. Ich werde in Zukunft mehr Themen wie dieses behandeln, denn ich bin der Überzeugung, dass speziell diese Themen diskutiert werden müssen und mehr Aufmerksamkeit im Internet und auf Social Media bekommen sollten. Ich freue mich schon wirklich darauf, mehr Blogpost wie diesen zu schreiben. Seid also gespannt!

 

By Rebecca, 23rd September 2018

Verwendete Quellen/used sources:

https://www.greenpeace.de/themen/endlager-umwelt/plastikmuell

https://www.lush.ch/story.aspx?WPParams=50C9D4C6C5D2E6BDA5A98498A797

https://www.global2000.at/plastik